Weil Kultur systemrelevant ist.

Kunst und Kultur bringen Menschen zusammen und liefern Denkanstöße. Als größter nichtstaatlicher Kulturförderer Deutschlands unterstützen wir ein vielseitiges und lebendiges Miteinander.

Nachhaltige Kulturförderung.

Ob beim sonntäglichen Museumsbesuch, beim Sinfoniekonzert oder in einer inspirierenden Ausstellung – Kunst, Kultur und Musik erweitern unsere Perspektive, schaffen neue Vorstellungswelten und fördern die Verständigung untereinander. Dieser Austausch ist eine unverzichtbare Grundlage für eine vielfältige, offene Gesellschaft.

Mit ihrem Engagement zur Unterstützung von Kunst und Kultur stärken die Sparkassen den einzelnen Menschen, die Regionen vor Ort und unsere gesamte Gesellschaft. Das macht unser Land lebens- und liebenswerter – und genau deshalb ist die Sparkassen-Finanzgruppe schon seit vielen Jahren Deutschlands größter nichtstaatlicher Kulturförderer.

109.000.000,00 Euro
für das Kulturleben Deutschlands: Diese Summe stellte die Sparkassen-Finanzgruppe beispielsweise 2020 bereit und stärkt so die Regionen, in denen sie zu Hause sind.

Kultur kennt keine Grenzen:
Beispielhafte Bereiche unserer Kulturförderung.

Jugend musiziert: von klein auf kreativ.

Kinder und Jugendliche, die ein Instrument erlernen, trainieren viel mehr als das reine Spielen. Sie üben sich beispielsweise in Kritikfähigkeit, beweisen Fleiß oder erlangen Selbstbewusstsein. Wer die musikalische Ausbildung junger Talente fördert, leistet damit auch einen wichtigen Teil für die Zukunft unserer Gesellschaft. Nach diesem Credo unterstützen die Sparkassen seit 57 Jahren den deutschlandweit bedeutendsten Nachwuchswettbewerb für klassische Musik: Jugend musiziert. Und das als Hauptsponsor auf allen drei Wettbewerbsebenen.

Wir fördern die jungen Musiker:innen in der Breite und der Spitze: Drei Viertel aller Regionalwettbewerbe arbeiten eng mit ihren Sparkassen vor Ort zusammen, und beim Bundeswettbewerb vergeben wir jedes Jahr den „Sparkassen-Sonderpreis für besonders förderungswürdige Leistungen eines Familienensembles“. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen: So starteten die viermalige Grammy-Gewinnerin Anne-Sophie Mutter und der vom Stern als Jahrhundertpianist bezeichnete Igor Levit ihre Karrieren bei Jugend musiziert.

Meisterschüler:in trifft Meister:in.

Viele Nachwuchstalente träumen davon, einmal zusammen mit einem echten Star auf der Bühne zu stehen. Diesen Traum lassen der Sparkassen-Kulturfonds und das Schleswig-Holstein Musik Festival seit 2009 wahr werden: In der Konzertreihe „Meisterschüler – Meister“ erarbeiten junge Musiker:innen und internationale Virtuos:innen gemeinsam ein Konzertprogramm und führen es anschließend zusammen auf. Die Nachwuchstalente lernen so von echten Profis – und kommen ihrem Traum von einer Musikkarriere wieder ein Stück näher.

Kulturförderung in Zeiten von Corona.

Stiftung Schloss Neuhardenberg:
seit Jahrhunderten verbunden.

Das Schloss Neuhardenberg und die Sparkassen-Finanzgruppe passten schon immer gut zusammen. Denn beide stehen für einen demokratischen Blick auf die Welt. So findet sich hier die letzte Ruhestätte des preußischen Staatskanzlers Karl August von Hardenberg, der Anfang des 19. Jahrhunderts mit den Stein-Hardenberg’schen Reformen die Grundlagen für die demokratische Bürgergesellschaft und die ersten kommunalen Sparkassen legte. Und auch Carl-Hans Graf von Hardenberg – ein Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime – war hier zu Hause.

Zum Ensemble von Schloss Neuhardenberg gehört neben dem Schloss und der Kirche, beide von Karl-Friedrich Schinkel erbaut, einer der schönsten Landschaftsparks Deutschlands. Dieser wurde von den Gartenbaumeistern Peter Joseph Lenné und Hermann Fürst von Pückler-Muskau angelegt und gestaltet. Die Stiftung Schloss Neuhardenberg ist für das gesamte Areal, zu dem heute ein Hotel und ein Landgasthaus zählen, sowie für das Kulturprogramm verantwortlich. Sie wurde im Jahr 2001 vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband gegründet, der ihr nach sorgfältiger Sanierung das Anwesen übergab. Seitdem finden hier Ausstellungen, Theateraufführungen, Gespräche und Konzerte statt. Für die Region Brandenburg und Gäste aus der Hauptstadt ist Neuhardenberg ein hochgeschätzter Ort, der Kunst, Geschichte, Lebensart und Natur zu einer einzigartigen Einheit verbindet.

Ein Freiluftkonzert im Landschaftspark des Schlosses Neuhardenberg

Ausstellungen als Orte der Begegnung.

Ausstellungen bereichern das Leben ihrer Besucher:innen und regen zu wichtigen Diskursen an – deshalb ist es uns besonders wichtig, herausragende Ausstellungsprojekte zu fördern. Ob überregional bedeutende Museen wie der Gropius Bau in Berlin, das Frankfurter Städel Museum oder international gefeierte Ausstellungen wie „100 jahre bauhaus“ – die Sparkassen bringen den Menschen Kultur näher und schaffen so Orte der Begegnung. Einer dieser Orte liegt im Elbflorenz: Seit vielen Jahren sind wir Partner der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die wie die Sparkassen lokal verankert sind, aber eine bundesweite Bedeutung haben. Wir fördern Ausstellungen, die Digitalisierung und die Vermittlungsarbeit. Damit noch mehr Menschen die welt- und kulturgeschichtliche Bedeutung der Sammlungen erleben können, erhalten Sparkassen-Kund:innen 15 Prozent Rabatt auf die regulären Eintrittspreise und 10 Euro auf die Jahreskarten. Einfach an der Kasse Sparkassen-Card vorzeigen, Geld sparen – und faszinieren lassen.

Auf ins Museum.
Bequem von der Couch aus.

Hightech macht’s möglich: Einfach und bequem an Laptop oder Tablet entdecken, welche bemerkenswerten Stücke die Ausstellungsräume bereithalten – diese Möglichkeit bieten weltweit zahlreiche renommierte Museen und Galerien. Auf sogenannten virtuellen Rundgängen lassen sich Ausstellungen auch vom Sofa aus durchstreifen. Unterstützt von der Sparkassen-Finanzgruppe laden z.B. die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden* zu mehreren Panoramarundgängen und virtuellen Ausstellungen ein.

Caravaggio. Das Menschliche und das Göttliche. Zum Rundgang
Raffael und die Madonna. Zum Rundgang
Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800. Zum Rundgang

Vier bedeutende Ausstellungen in 2021:

Yayoi Kusama: Eine Retrospektive. A Bouquet of Love I Saw in the Universe

23.04.2021–15.08.2021
Gropius-Bau, Berlin

Mit ihren Polka-Dots schafft Yayoi Kusama immersive Räume, eine fiktive Welt, in die Besucher eintauchen können. Dafür wird die Künstlerin in den sozialen Medien ebenso gefeiert wie beispielsweise 2019 auf einer Ausstellung in Berlin. Ab 23. April 2021 zeigt der Gropius-Bau zum ersten Mal in Deutschland einen umfassenden Überblick über ihre Schaffensperioden aus über 70 Jahren sowie aktuelle Gemälde.

BELLUM ET ARTES. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg

08.07.2021–04.10.2021
Residenzschloss, Dresden*

Vor 400 Jahren tobte in Mitteleuropa der Dreißigjährige Krieg, der sich als eine der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Doch auch während des Krieges war die Arbeit von Künstler:innen gefragt: Kunstwerke dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden. Das internationale Ausstellungsprojekt schlägt einen Bogen zu Themen unserer Zeit – Fragen nach dem Zusammenhalt Europas, den Auswirkungen von Flucht und Migration, dem Umgang mit Beutekunst oder der Relevanz des kulturellen Erbes für die Bildung nationaler Identitäten.

Stefano della Bella, Der Tod reitet über ein Schlachtfeld, 1645—48
Radierung

Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland

02.10.2021–06.02.2022
Albertinum, Dresden*

Die Romantik ist eine Zeit des Umbruchs in Europa, bestimmt von den Kämpfen um Freiheit. Dieser von Gefühlen dominierten Zeit stellen die Künstler:innen einen künstlerischen Kosmos mit revolutionärem Potenzial entgegen. Ihre Träume von Freiheit verbinden individuelle Lebensentwürfe mit gesellschaftlichen Utopien. Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde der Romantik aus der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau und dem Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, etwa von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Alexei Wenezianow und Alexander Andreijewitsch Iwanow.

Caspar David Friedrich, Böhmische Landschaft mit dem Milleschauer, 1808
Öl auf Leinwand

Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte

15.10.2021–20.02.2022
Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden*

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es wohl einen einzigartigen Verlauf: In den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort. Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wird erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden.

Sessel mit einklappbarer Lehne, sog. „Senftenberger Ei“, Peter Ghyczy, Entwurf 1968, VEB Synthesewerk Schwarzheide, um 1971

Für die oben genannten Ausstellungen in Dresden gilt:
Die Sparkassen-Finanzgruppe ist Hauptförderer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Getragen wird das Engagement durch eine Kooperation der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, des Ostdeutschen Sparkassenverbandes mit allen sächsischen Sparkassen, der LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG und der Landesbank Baden-Württemberg, der Sparkassen-Versicherung Sachsen, der DekaBank Deutsche Girozentrale und des Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Geförderte Ausstellungen der letzten Jahre – 3 Beispiele.

Weil Teamgeist uns alle weiterbringt.

Wir machen die Gesellschaft fit: Die Sparkassen sind die größten nichtstaatlichen Sportförderer in Deutschland.